Essen mit den Einheimischen

Zeitig in der Früh – um 08:00 – brechen wir auf um per Boot nach Muang Ngnoi zu fahren. Diesmal gehts ca. 1 Stunde lang flußaufwärts.

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Von Muang Ngnoi wandern wir ca. 40 min zu einer Höhle, die während des Vietnamkriegs – da hat auch Laos so einiges abbekommen – von den Dorfbewohnern genutzt wurde, um sich vor Bombenangriffen zu schützen.

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Unser Guide verabschiedet sich mal hier – er muss mit einem Freund angeln gehen.

Wir wandern ca. 1 Stunde lang über Reisfelder zum nächsten verschlafenen Nest, um noch ein bisserl laotisches Dorfleben zu beobachten.

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Als wir unseren Guide, Ai, wieder treffen hat er und sein Freund jede Menge Mini-Fische gefangen und wir werden zum Mittagessen eingeladen. Außerdem wird noch eine Ente geschlachtet (da sind wir zum Glück nicht dabei) – die gibts auch zum Mittagessen.

Also bekommen wir: frisch gefangene Fische, eine frisch geschlachtete Ente, gerösteten Farn (frisch gepflückt), eine Blutsuppe mit Innereien, Klebreis und jede Menge Bier.

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Die Ente war recht gut – allerdings wird sie dort in kleine Stücke geschnitten und man muss auf Knochen aufpassen. Fische isst man als ganzes mit Kopf und Gräten. Blutsuppe war optisch gewöhnungsbedürftig – hat aber besser geschmeckt, als sie aussah. Am besten war der geröstete Farn, der war aber ziemlich scharf, weil er ausgiebig mit Chilli gewürzt wurde. Naja, im Restaurant hätte ich mir so was nicht bestellt.

Nach dem Essen sind alle papsatt: (sogar die Mietze):

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Wir verstehen zwar kaum ein Wort – wir sind uns nicht mal so ganz sicher, wann die Laoten Englisch reden und wann nicht – aber es ist trotzdem ganz lustig.

Nach dem Essen tuckern wir wieder zurück in unser Dorf und unser Hotel. Unser Guide schläft schon am Boot ein. 

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5.144 thoughts on “Essen mit den Einheimischen”

  1. Hochachtung – ihr seid sehr mutig, was das Kulinarische betrifft! Also ich glaube, da hätte ich bei einigem, was ihr in den letzten Tagen so gekostet habt, gestreikt!

  2. ja, da muß ich den anderen recht geben, beim meisten, was ihr da so zu euch genommen habt, hätte ich längst gestreikt 😉 nicht schlecht!!!!

  3. Ja, man muss halt alles einmal ausprobieren, und wenn schon die Einheimischen einen Touri zum Essen einladen, ists doch sehr unhöflich das nicht mal zu kosten.

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